Karate2026-03-19T16:47:02+01:00

Karate & Selbstverteidigung beim SV Siek

Lerne Selbstbehauptung, Konzentration und Fitness in jedem Alter

Entdecke den Weg der „leeren Hand“. Karate ist weit mehr als nur Sport – es ist eine Lebensschule. Wir vermitteln dir die Fähigkeit zur Selbstverteidigung, stärken dein Selbstbewusstsein und fördern deine körperliche und geistige Fitness.

Philosophie & Stilrichtung: Tradition trifft Moderne

Die Abteilung für Karate & Selbstverteidigung im SV Siek wurde 2001 von George Patnelli (5. Dan) gegründet. Wir vereinen die Wurzeln des traditionellen Karate mit zeitgemäßen Trainingsformen.

Shito-Ryu: Kraftvolle Tradition

International zählt Shito-Ryu zu den vier Hauptstilrichtungen des Karate-Do. Es ist eine schnelle, kraftvolle und artistische Stilart, die vom dynamischen Wechsel zwischen harten und weichen Techniken lebt. Unser System umfasst eine Vielzahl von Katas (Formen) aus den klassischen Ursprüngen des Shuri-te, Naha-te und Tomari-te sowie Einflüsse aus dem chinesischen „Weißen Kranich“ Kung-Fu. Die ständige Übung des Bunkai (der praktischen Anwendung) macht die technische Reichhaltigkeit dieser Stilrichtung aus.

Koshinkan: Zeitgemäß & Praxisorientiert

Seit 2009 praktizieren wir zusätzlich die moderne Stilrichtung Koshinkan. Sie ist eine konsequente Fortführung der traditionellen Wege hin zu einem praxis- und zukunftsorientierten Karate. Wir trainieren das gesamte Spektrum der „vier Säulen“:

  1. Kihon (Grundschule)
  2. Kumite (Kampf)
  3. Kata (Formenlauf mit Bunkai)
  4. Selbstverteidigung

Bereits von Beginn an legen wir großen Wert auf ein flexibles, praxisnahes Partnertraining. Das Koshinkan ist offen für alle: Grundsätzlich werden alle im Deutschen Karate Verband e.V. (DKV) erworbenen Graduierungen anerkannt.

Verteidigung statt Angriff

Karate beim SV Siek ist weder roh noch gewalttätig. Als defensiv ausgerichtete Sportart liegt unser Fokus auf der gezielten Verteidigung und Gefahrenabwehr. Die körperliche und geistige Selbstdisziplin des Trainings erzieht unsere Karateka zu weitsichtigen Menschen. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die reale Selbstverteidigung, die die Besonderheiten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen berücksichtigt.

Unser Trainer:innen-Team

Erfahrung und Leidenschaft für deinen Erfolg:

Alex (1. Dan)

Schwarzgurt seit 2017, Inhaber der C-Trainerlizenz Leistungssport (DOSB) und C-Prüfer des KVSH.
0123 456 78 90
0123 456 78 90

Anna-Carina (1. Kyū)

Trainiert seit 2009 im SV Siek und erreichte bereits mit 14 Jahren den braunen Gürtel.
0123 456 78 90
0123 456 78 90

Colin (1. Kyū)

Seit 2014 dabei, Inhaber der C-Trainerlizenz Breitensport (DOSB) und Spartenleiter.
0160 158 20 04
0160 158 20 04

Kleines Karate-Lexikon: Die wichtigsten Begriffe

Damit du dich bei uns im Training von Anfang an zurechtfindest, haben wir hier die häufigsten Begriffe für dich zusammengestellt. Keine Sorge: Du lernst sie bei uns ganz nebenbei während der Übungen!

  • Dojo: Der Ort, an dem wir trainieren (wörtlich: „Ort des Weges“).
  • Gi: Dein Karate-Anzug.
  • Obi: Dein Gürtel, der deinen Fortschritt anzeigt.
  • Sensei: Dein:e Lehrer:in oder Meister:in.
  • Oss: Ein respektvoller Gruß und ein Zeichen der Bestätigung oder des Verständnisses im Training.
  • Kihon: Die Grundschule. Hier trainieren wir einzelne Techniken (Stände, Stöße, Tritte) in der Wiederholung, um Präzision zu erlangen.
  • Kata: Der „Schattenkampf“. Eine festgelegte Abfolge von Techniken gegen imaginäre Gegner:innen. Es ist die Kunstform des Karate.
  • Bunkai: Die Anwendung. Hier zeigen und üben wir, was die Bewegungen aus der Kata in einer echten Verteidigungssituation bedeuten.
  • Kumite: Der Partnerkampf. Hier wenden wir Techniken in einer kontrollierten und respektvollen Weise direkt mit einem Gegenüber an.
  • Rei: Die Verbeugung. Ein Zeichen des gegenseitigen Respekts vor und nach dem Training sowie vor Partnerübungen.
  • Yame: Stop! / Beenden.
  • Hajime: Fangt an! / Los!
  • Mokuso: Kurze Meditation zu Beginn oder am Ende des Trainings, um den Alltag hinter sich zu lassen und sich zu fokussieren.
  • Zuki: Stoß (z.B. Fauststoß).
  • Geri: Tritt (z.B. Fußtritt).
  • Uke: Abwehr oder Block (wörtlich: „Empfangen“).
  • Dachi: Der Stand oder die Fußstellung.

Tipp von deinem Sensei

„Du musst diese Begriffe nicht auswendig lernen, bevor du zu uns kommst. Das japanische Vokabular gehört zur Tradition und hilft uns, international dieselbe „Sport-Sprache“ zu sprechen – egal, wo auf der Welt man Karate trainiert.“

Trainingszeiten & Standorte

Montag

Mehrzweckhalle Siek

Kinder 7 – 10 Jahre
17:30 – 18:30
Jugendliche ab 11 Jahre
18:30 – 19:30

Donnerstag

Sporthalle Schmalenbek (Kleine Halle)

Kinder 7 – 10 Jahre
17:30 – 18:30
Jugend & Erwachsene
18:30 – 20:00

Sonntag

Mehrzweckhalle Siek

Jugend & Erwachsene
19:00 – 20:30

Dein Weg zum ersten Gürtel – FAQ

Nein. Das Training ist ideal für Anfänger:innen. Jede:r trainiert im eigenen Tempo und steigert sich individuell.

Lockere Sportkleidung reicht völlig aus. Wir trainieren grundsätzlich barfuß. Einen Karateanzug (Gi) kannst du dir später zulegen.

Ja! Ein Probetraining ist jederzeit unverbindlich möglich. Komm einfach vorbei und probiere es aus.

Dein Weg zum Schwarzgurt: Die Graduierungen

Im Karate zeigen die Gürtelfarben nicht nur den technischen Stand, sondern auch die persönliche Entwicklung der Karateka. Wir begleiten dich Schritt für Schritt von den ersten Grundlagen bis zur Meisterschaft.

9. Kyū
Der Anfang: Reinheit und Offenheit für Neues.
8. Kyū
Die ersten Strahlen: Das Verständnis der Basis wächst.
7. Kyū
Kraft und Energie: Die Techniken werden sicherer.
6. Kyū
Wachstum: Die Bewegungen werden flüssiger.
5. – 4. Kyū
Weite: Kontrolle und Anpassungsfähigkeit im Training.
3. – 1. Kyū
Festigkeit: Kurze Distanz zum Meistergrad.
ab 1. Dan
Reife: Der Beginn eines tiefen Verständnisses.
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