

Karate & Selbstverteidigung beim SV Siek
Lerne Selbstbehauptung, Konzentration und Fitness in jedem Alter
Entdecke den Weg der „leeren Hand“. Karate ist weit mehr als nur Sport – es ist eine Lebensschule. Wir vermitteln dir die Fähigkeit zur Selbstverteidigung, stärken dein Selbstbewusstsein und fördern deine körperliche und geistige Fitness.
„Karate-Do“
Hinter dem Begriff Karate-Do verbirgt sich eine tiefe japanische Philosophie, die weit über den reinen Sport hinausgeht. Wörtlich übersetzt bedeutet es: „Der Weg der leeren Hand“.
- Kara (空) = Leer: Ein Karateka trägt keine Waffen. Die „Leere“ steht aber auch für ein offenes Herz und einen klaren Geist – frei von Eitelkeit und Aggression.
- Te (手) = Hand: Wir nutzen allein unseren Körper zur Verteidigung.
- Do (道) = Weg: Karate ist kein Ziel, das man erreicht, sondern ein lebenslanger Pfad der Selbstverbesserung, Disziplin und Höflichkeit.
Beim SV Siek gehen wir diesen Weg gemeinsam – mit Respekt füreinander und mit Fokus auf die eigene Entwicklung.
Philosophie & Stilrichtung: Tradition trifft Moderne
Die Abteilung für Karate & Selbstverteidigung im SV Siek wurde 2001 von George Patnelli (5. Dan) gegründet. Wir vereinen die Wurzeln des traditionellen Karate mit zeitgemäßen Trainingsformen.

Shito-Ryu: Kraftvolle Tradition
International zählt Shito-Ryu zu den vier Hauptstilrichtungen des Karate-Do. Es ist eine schnelle, kraftvolle und artistische Stilart, die vom dynamischen Wechsel zwischen harten und weichen Techniken lebt. Unser System umfasst eine Vielzahl von Katas (Formen) aus den klassischen Ursprüngen des Shuri-te, Naha-te und Tomari-te sowie Einflüsse aus dem chinesischen „Weißen Kranich“ Kung-Fu. Die ständige Übung des Bunkai (der praktischen Anwendung) macht die technische Reichhaltigkeit dieser Stilrichtung aus.

Koshinkan: Zeitgemäß & Praxisorientiert
Seit 2009 praktizieren wir zusätzlich die moderne Stilrichtung Koshinkan. Sie ist eine konsequente Fortführung der traditionellen Wege hin zu einem praxis- und zukunftsorientierten Karate. Wir trainieren das gesamte Spektrum der „vier Säulen“:
- Kihon (Grundschule)
- Kumite (Kampf)
- Kata (Formenlauf mit Bunkai)
- Selbstverteidigung
Bereits von Beginn an legen wir großen Wert auf ein flexibles, praxisnahes Partnertraining. Das Koshinkan ist offen für alle: Grundsätzlich werden alle im Deutschen Karate Verband e.V. (DKV) erworbenen Graduierungen anerkannt.
Verteidigung statt Angriff
Karate beim SV Siek ist weder roh noch gewalttätig. Als defensiv ausgerichtete Sportart liegt unser Fokus auf der gezielten Verteidigung und Gefahrenabwehr. Die körperliche und geistige Selbstdisziplin des Trainings erzieht unsere Karateka zu weitsichtigen Menschen. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die reale Selbstverteidigung, die die Besonderheiten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen berücksichtigt.


Unser Trainer:innen-Team
Erfahrung und Leidenschaft für deinen Erfolg:

Alex (1. Dan)

Anna-Carina (1. Kyū)

Colin (1. Kyū)
Kleines Karate-Lexikon: Die wichtigsten Begriffe
Damit du dich bei uns im Training von Anfang an zurechtfindest, haben wir hier die häufigsten Begriffe für dich zusammengestellt. Keine Sorge: Du lernst sie bei uns ganz nebenbei während der Übungen!
- Dojo: Der Ort, an dem wir trainieren (wörtlich: „Ort des Weges“).
- Gi: Dein Karate-Anzug.
- Obi: Dein Gürtel, der deinen Fortschritt anzeigt.
- Sensei: Dein:e Lehrer:in oder Meister:in.
- Oss: Ein respektvoller Gruß und ein Zeichen der Bestätigung oder des Verständnisses im Training.
- Kihon: Die Grundschule. Hier trainieren wir einzelne Techniken (Stände, Stöße, Tritte) in der Wiederholung, um Präzision zu erlangen.
- Kata: Der „Schattenkampf“. Eine festgelegte Abfolge von Techniken gegen imaginäre Gegner:innen. Es ist die Kunstform des Karate.
- Bunkai: Die Anwendung. Hier zeigen und üben wir, was die Bewegungen aus der Kata in einer echten Verteidigungssituation bedeuten.
- Kumite: Der Partnerkampf. Hier wenden wir Techniken in einer kontrollierten und respektvollen Weise direkt mit einem Gegenüber an.
- Rei: Die Verbeugung. Ein Zeichen des gegenseitigen Respekts vor und nach dem Training sowie vor Partnerübungen.
- Yame: Stop! / Beenden.
- Hajime: Fangt an! / Los!
- Mokuso: Kurze Meditation zu Beginn oder am Ende des Trainings, um den Alltag hinter sich zu lassen und sich zu fokussieren.
- Zuki: Stoß (z.B. Fauststoß).
- Geri: Tritt (z.B. Fußtritt).
- Uke: Abwehr oder Block (wörtlich: „Empfangen“).
- Dachi: Der Stand oder die Fußstellung.
Tipp von deinem Sensei
„Du musst diese Begriffe nicht auswendig lernen, bevor du zu uns kommst. Das japanische Vokabular gehört zur Tradition und hilft uns, international dieselbe „Sport-Sprache“ zu sprechen – egal, wo auf der Welt man Karate trainiert.“

Trainingszeiten & Standorte
Montag
Mehrzweckhalle Siek
Donnerstag
Sporthalle Schmalenbek (Kleine Halle)
Sonntag
Mehrzweckhalle Siek



Dein Weg zum ersten Gürtel – FAQ
Lockere Sportkleidung reicht völlig aus. Wir trainieren grundsätzlich barfuß. Einen Karateanzug (Gi) kannst du dir später zulegen.
Ja! Ein Probetraining ist jederzeit unverbindlich möglich. Komm einfach vorbei und probiere es aus.
Dein Weg zum Schwarzgurt: Die Graduierungen
Im Karate zeigen die Gürtelfarben nicht nur den technischen Stand, sondern auch die persönliche Entwicklung der Karateka. Wir begleiten dich Schritt für Schritt von den ersten Grundlagen bis zur Meisterschaft.










