Karate Lexikon

Kleines Karate-Lexikon: Die wichtigsten Begriffe

Damit du dich bei uns im Training von Anfang an zurechtfindest, haben wir hier die häufigsten Begriffe für dich zusammengestellt. Keine Sorge: Du lernst sie bei uns ganz nebenbei während der Übungen!

  • Dojo: Der Ort, an dem wir trainieren (wörtlich: „Ort des Weges“).
  • Gi: Dein Karate-Anzug.
  • Obi: Dein Gürtel, der deinen Fortschritt anzeigt.
  • Sensei: Dein:e Lehrer:in oder Meister:in.
  • Oss: Ein respektvoller Gruß und ein Zeichen der Bestätigung oder des Verständnisses im Training.
  • Kihon: Die Grundschule. Hier trainieren wir einzelne Techniken (Stände, Stöße, Tritte) in der Wiederholung, um Präzision zu erlangen.
  • Kata: Der „Schattenkampf“. Eine festgelegte Abfolge von Techniken gegen imaginäre Gegner:innen. Es ist die Kunstform des Karate.
  • Bunkai: Die Anwendung. Hier zeigen und üben wir, was die Bewegungen aus der Kata in einer echten Verteidigungssituation bedeuten.
  • Kumite: Der Partnerkampf. Hier wenden wir Techniken in einer kontrollierten und respektvollen Weise direkt mit einem Gegenüber an.
  • Rei: Die Verbeugung. Ein Zeichen des gegenseitigen Respekts vor und nach dem Training sowie vor Partnerübungen.
  • Yame: Stop! / Beenden.
  • Hajime: Fangt an! / Los!
  • Mokuso: Kurze Meditation zu Beginn oder am Ende des Trainings, um den Alltag hinter sich zu lassen und sich zu fokussieren.
  • Zuki: Stoß (z.B. Fauststoß).
  • Geri: Tritt (z.B. Fußtritt).
  • Uke: Abwehr oder Block (wörtlich: „Empfangen“).
  • Dachi: Der Stand oder die Fußstellung.

Tipp von deinem Sensei

„Du musst diese Begriffe nicht auswendig lernen, bevor du zu uns kommst. Das japanische Vokabular gehört zur Tradition und hilft uns, international dieselbe „Sport-Sprache“ zu sprechen – egal, wo auf der Welt man Karate trainiert.“